Mumbai – Die ersten Tage

Die ersten Tage liegen mittlerweile hinter mir. Mittwoch bis Freitag waren für mich die ersten Arbeitstage, sehr lange Arbeitstage, hier in Indien. Von den indischen Kollegen wurde ich sehr freundlich aufgenommen. Drei von ihnen kannte ich schon von deren Aufenthalt bei uns in Deutschland. Soweit also alles in Ordnung – fast: Keine Netzwerkverbindung und damit auch abgeschnitten vom www. Dieses kleine Problem wurde jedoch pragmatisch gelöst. Ich bekam kurzerhand einen mobilen Surfstick zur Verfügung gestellt den ich dann auch im Hotel nutzen kann. Sehr praktisch.

Ansonsten wird hier Sicherheit sehr groß geschrieben. Ob das mit dem Bombenanschlag auf das historische Taj Palace Hotel zusammenhängt kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall wird das Fahrzeug sowohl vor dem Hotel als auch dem Büro immer untersucht. Untersucht heißt dass der Faher den Kofferraum und auch den Motorraum öffnen muß. Gleichzeitig wird mit Spiegeln die Fahrzeugunterseite abgesucht. Irgendwie ist das alles schon sehr befremdlich.

Auf den Fahrten zwischen Hotel und Büro bekomme ich ein wenig was zu sehen. Erschreckend ist der krasse Gegensatz zwischen arm und reich. Das Straßenbild besteht teilweise nur aus primitiven Unterständen oder Verschlägen aus Wellblech. Dann wieder mehrstöckige Gebäude die mehr oder wenig vergammelt aussehen. Teilweise habe ich den Eindruck dass die Gebäude schon nach Fertigstellung vergammelt aussehen. Ob das teilweise auch auf den Smog und die Luftfeuchtigkeit zurückzuführen ist ist für mich schwer zu beurteilen. Vielleicht wird einfach auch nicht soviel Wert darauf gelegt.

Für mich ist Mumbai bisher nicht der Ort an dem ich leben wollte, definitiv nicht. Es ist auf jeden Fall eine interessante Erfahrung. Um die ganzen Eindrücke zu schildern fehlen mir teilweise auch die Worte. Vielleicht lässt es sich auch nicht treffend beschreiben? Ich denke man muss es selber gesehen haben.

Bisher klingt vieles eher negativ, es gibt aber auch schöne Dinge zu berichten. Das Essen und die farbenfrohe Kleidung der Menschen. Mir schmeckt das indische Essen *grins*. Es war zwar anfänglich etwas ungewohnt schon zum Frühstück mit indischem Essen zu beginnen, doch ich mag es.

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