Archiv der Kategorie: Reisebericht

Hamburg – Tag 3: Blankenese

Samstag. Tag 3 in Hamburg. Was unternehmen wir? Bei der gestrigen Fahrt nach Helgoland kann man sehr schön vom Schiff aus den Stadtteil Blankenese, auch Treppenviertel genannt, betrachten.

Bei den vielen Hamburgbesuchen bisher hatten wir es jedoch nie geschafft, uns diesen Teil der Stadt mal näher anzusehen. Kurzum: Auf zum Treppenviertel.

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Hamburg – Tag 2: Die Helgolandfahrt

Heute stand die traditionelle Helgolandfahrt des Hamburger Stammtisches an. Die spannende Frage des Tages war: Würde das Wetter halten?

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Hamburg – Tag 1

Im Oktober war es mal wieder so weit: Ein paar Tage Urlaub. In einem Fotoforum, in dem ich aktiv bin, wusste ich, dass in der Zeit die sogenannte traditionelle Helgolandfahrt stattfinden sollte. Glücklicherweise lag dieses Jahr der Termin so, dass wir – meine Frau und ich – daran teilnehmen konnten. Da ja auch Hamburg immer eine Reise wert ist, haben wir unseren Aufenthalt in Hamburg auf ein paar Tage ausgedehnt.

Am Tag vor der Helgolandfahrt sind wir ein wenig durch Hamburg gezogen. Nach einem traditionellen Frühstück im Schweinske am Hauptbahnhof – Startpunkt vieler Exkursionen des Hamburger Stammtisches vom Fotoforum – führte uns unser Weg zur Hafencity.

Nachfolgend ein paar Impressionen davon. Im Gegensatz zu sonst aber ziemlich abstrahiert:

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Mumbai – Raus aus der Stadt

Samstag. Wochenende und damit hatte ich wieder die Gelegenheit mir etwas anzusehen. Da die Sicherheitslage, auf Grund der anstehenden CWG (Common Wealth Games), in Mumbai doch etwas angespannt ist, ging es heute raus aus der Stadt.

Es sollte heute in Richtung Pune gehen. Am Schnellsten, auch wenn Schnell hier doch relativ ist, geht dies über den mautpflichtigen Mumbai-Pune-Expressway. Die Strecke ist Dreispurig je Richtung ausgebaut. Über die Straßenqualität verglichen mit unserer hülle ich lieber den Mantel des Schweigens…

Die Fahrt an sich verlief recht unspektakulär. Drei Schnappschüsse aus dem fahrenden Auto habe ich dennoch.

 

Auf den beiden Bildern mit den Affen oben kann man schon sehen, dass die Umgebung so langsam aber sicher bergig wird. Auf dem nächsten Bild kann man zudem schön sehen, dass durch die Regenzeit alles sehr grün ist und auch kleinere und größere Wasserfälle zur Zeit auch wirklich als solche zu bezeichnen sind.

Ein interessanter Baustil ist auf dem nächsten Bild zu sehen. Solch eine Häuser- bzw. Hüttenform habe ich bisher noch nicht zu gesicht bekommen.

Kurze Zeit später fuhren wir durch eine kleinere Ortschaft. Was mir auffiehl, war dass ziemlicher Trubel herrschte. Schon fuhren wir auf eine Parkplatz und stiegen aus. Ich wunderte mich immer noch was es hier wohl zu sehen geben würde…
Aber gut, mein Fahrer wird schon wissen. Wir liefen ein paar Meter auf der Straße zurück, als mich mein Fahrer fragte, ob ich Schuhe bräuchte. Ich konnte erst einmal mit der Frage überhaupt nichts anfangen. Dann deutete er in eine Richtung und ich sah einen Bach. Ich fand da jetzt nichts besonderes daran. Als mein Fahrer meinte, dass wir da durch wollten, war seine Frage mir dann auf einmal klar.

Eins muss man den Indern schon lassen. Sie sind geschäftstüchtig. An jener Stelle gab es einen Schuhverleih. Ja, richtig gelesen: Schuhverleih. Man kann sich dort so eine Art Badeschlappen ausleihen mit denen man durch das Wasser dort laufen kann. Hartgesottene, die lieber mit bloßen Füßen über das Geröll und die Steine im Wasser laufen, können natürlich darauf verzichten. Zu der letzteren Gruppe zähle ich nicht, also hatte ich mir ein paar von den Schlappen ausgeliehen. Die passenden Hosen hatte ich glücklicheweise auch an; Trekkinghosen bei denen man das untere Drittel entfernen kann.

Weiter ging der Weg über das mehr oder weniger trockene Bachbett. Anhand der Schirme und der Hütten konnte ich vermuten, dass wir uns dem Ziel näherten.

 Angekommen. Wir schienen tatsächlich am Ziel angekommen zu sein. Doch warum lief da soviel Wasser die Stufen herunter?

 

Des Rätsels Lösung ist ganz einfach. Hinter diesen Stufen befindet sich ein Stausee. Durch den Monsum ist er nicht nur voll, sondern zum Überlaufen voll.

Auf jeden Fall wurde das Wasser als gern genommene Erfrischung gesehen. Manche saßen auf den Stufen und manche duschten. Duschten? Richtig! Auf dem zweiten Bild ist der Beweis eindeutig erbracht.

Genauso wie wir hier hingekommen waren ging es dann auch wieder zurück. An dem Schuhverleih tauschten wir die Schlappen wieder gegen unsere eigenen Schuhe und bezahlten unseren Obulus (20 Rs, ca. 0,30€). Von da aus ging die Fahrt dann weiter hinein in das Gebirge. Atemberaubende, wirklich grandiose Aussichtspunkte gab es zu besichtigen. Nachfolgend habe ich eine Auswahl aus den Bildern getroffen.

Von dort traten wir dann wieder den Weg zurück nach Mumbai an. Eine Pause zum Mittagessen hatten wir allerdings noch eingelegt. Die Rückfahrt als solches verlief absolut reibungslos. Damit geht wieder ein Tag mit vielen neuen Eindrücken zu Ende – ebenso dieser Bericht.

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Mumbai – Die andere Seite der Medaille

Nachdem ich in den letzten Blog-Einträgen viele schöne Eindrücke beschrieben und gezeigt habe, möchte ich mit diesem Eintrag hier aber auch die andere Seite der Medaille zeigen. Die Aufnahmen sind weitestgehend aus dem fahrenden Auto heraus gemacht worden.

Zum Abschluß noch vier Fotos die von meinem Hotelzimmer aus aufgenommen habe.

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Mumbai – Schokolade macht glücklich

Bevor ich hierher nach Mumbai geflogen bin, habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was ich denn dem Team hier quasi als Gastgeschenk mitbringen könnte. Dabei zu bedenken war ja auch noch, dass ich für mehrere Personen was finden musste. Von den indischen Kollegen, die schon bei uns in Deutschland waren weis ich, dass sie eine Vorliebe für Schokolade haben. Was lag da also näher als Schokolade mitzunehmen.

Für die Kollegen die schon in Deutschland wollte ich zusätzlich noch etwas typisch Hessisches. Meine Wahl viel auf Steingut-Trinkbecher mit der typischen blauen Bemalung.

Die Geschenke fanden großen Anklang und die Schokolade hatte den Tag nicht überlebt. Genauso hatte ich es mir erwartet. Damit ist die Geschichte aber noch nicht zu Ende. Ich hatte noch ein paar Tafeln Schokolade übrig, die ich nicht selber essen wollte.

Von meinem Fahrer wusste ich Mittlerweile, dass er Frau und drei Kinder hat. Für mich war ganz schnell klar, dass dies eine gute Gelegenheit wäre die Schokolade zu verschenken. Gesagt. Getan. Am letzten Montag habe ich abends meinem Fahrer die verbleibende Schokolade in die Hand gedrückt. Das überraschte Gesicht war sehenswert. Als er mich dann am nächsten Morgen wieder abholte, erzählte er mir wie sehr sich seine Kinder über die Schokolade gefreut hätten. Dabei strahlte sein ganzes Gesicht. Ich freute mich einfach für ihn mit. Es ist immer wieder erstaunlich, dass ein kleines Stück Schokolade auch ein kleines Stück Glück bedeuten können.

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Mumbai – Feiertag

Heute ist hier in Mumbai der Feiertag Anant Chaturdashi. Es ist der zehnte und abschließende Tag des Festes Ganeshotsav zu Ehren Ganesha, synonym auch Ganapathi genannt. Zum Abschluß werden Figuren von Ganesha in großen Prozessionen zum Wasser gebracht und dort versenkt. Es steht symbolisch für den Abschied seines Besuches während dieser Tage. Damit verbunden ist natürlich die Hoffnung auf die Rückkehr im nächsten Jahr.

Wie bekomme ich jetzt die Kurve zu dem was ich eigentlich heute berichten will? Ganz einfach und direkt:

Als ich heute morgen wach wurde tauchte die Sonne die Gegend in warmes Licht. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit ist es morgens immer sehr diesig.

Nach dem Frühstück ging es dann los. Wir fuhren zum Sanjay Gandhi National Park im Norden von Mumbai. Er ist mit über 100 km² der größte Nationalpark innerhalb einer Stadt. Bekannt wurde der Park auch durch seine 109 Kanheri-Höhlen die sich in einer Felsenschlucht befinden. Diese Höhlen wurden vom 1. Jahrhundert vor Christi bis 9. Jahrhundert nach Christi von buddhistischen Mönchen als Wohn-, Studier- und Meditationsort benutzt bzw. bewohnt. Viele kleinere der Höhlen würde man heute als einzelne Zimmer bezeichnen. Sie sind auch sehr schlicht gehalten. Das ist eigentlich auch nicht verwunderlich schließlich musste alles aus dem Fels mühsam herausgeschlagen werden. Wie es dort aussieht und was sich in den anderen Höhlen verbirgt ist auf den nachfolgenden Bildern zu sehen.

Viele Bilder, wenig Text, jetzt fehlt noch ein knackiges Ende. Schön war es, anstrengend und Schweiß treibend.

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